29. November 2010
RUTH WODAK
29. November, 18.15
Österreichische Akademie der Wissenschaften, Festsaal,
1010 Wien, Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
29. November, 18.15
Österreichische Akademie der Wissenschaften, Festsaal,
1010 Wien, Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
"Unity in Diversity": Eine mehrsprachige Europäische Union?
Soziolinguistische Perspektiven
Ruth Wodak, Chair in Discourse Studies, Lancaster University, UK
Die Prozesse der Identitätskonstruktionen gehören sicherlich zu den derzeit gesellschaftlich brisantesten Fragen - weltweit. In der gegenwärtigen Wissens- und Informationsgesellschaft stehen sie zudem - wie nie zuvor - in einem Spannungsfeld zwischen transnationalen und lokalen Kräften, dem Spannungsfeld zwischen "Globalisation" und "Glocalisation" . Dies gilt auch und besonders für die Europäische Union, die darauf mit einer Politik der Mehrsprachigkeit und einer Verminderung des "Kommunikations- und Demokratiedefizits" zu reagieren sucht. Breit angelegte soziolinguistische und diskursanalytische Untersuchungen lassen aber erkennen, dass es keine einheitlichen Meinungen oder Politiken zur Frage der Mehrsprachigkeit gibt.
Moderation:
Moritz Csaky, ÖAW, Universität Graz
Presseberichte:
01.12.2010 Der Standard Die europäische Union als modernes Babel
30.11.2010 Medianet Englisch reicht nicht: Europas babylonische Sprachverwirrung
11.12.2010 Oberösterreichische Nachrichten Verstärkt Sprachen der Nachbarn lernen
Soziolinguistische Perspektiven
Ruth Wodak, Chair in Discourse Studies, Lancaster University, UK
Die Prozesse der Identitätskonstruktionen gehören sicherlich zu den derzeit gesellschaftlich brisantesten Fragen - weltweit. In der gegenwärtigen Wissens- und Informationsgesellschaft stehen sie zudem - wie nie zuvor - in einem Spannungsfeld zwischen transnationalen und lokalen Kräften, dem Spannungsfeld zwischen "Globalisation" und "Glocalisation" . Dies gilt auch und besonders für die Europäische Union, die darauf mit einer Politik der Mehrsprachigkeit und einer Verminderung des "Kommunikations- und Demokratiedefizits" zu reagieren sucht. Breit angelegte soziolinguistische und diskursanalytische Untersuchungen lassen aber erkennen, dass es keine einheitlichen Meinungen oder Politiken zur Frage der Mehrsprachigkeit gibt.
Moderation:
Moritz Csaky, ÖAW, Universität Graz
Presseberichte:
01.12.2010 Der Standard Die europäische Union als modernes Babel
30.11.2010 Medianet Englisch reicht nicht: Europas babylonische Sprachverwirrung
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